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  • 2022-02-07 Schulungsfilme online: Mehrweg & Hygiene in Gastronomie und Verkauf

Schulungsfilme online: Mehrweg & Hygiene in Gastronomie und Verkauf

Foto Logo Bündnis für Mehrweg

Durch Einwegverpackungen im Takeaway-Geschäft werden allein in Deutschland jeden Tag rund 630 Tonnen Müll produziert. "Das ist so viel wie 28 große Güterwaggons voll mit gepresstem Verpackungsmaterial", erklärt Martin Schulze, Leiter der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen und Mitbegründer des Bündnis für Mehrweg Bremen. "Da muss sich etwas ändern, denn es ist gar nicht so schwierig und rechtlich gesehen auch sehr gut möglich, Mehrwegbehältnisse in Gastronomie, beim Imbiss- und Marktverkauf einzusetzen.“ Grund genug, drei praktische Schulungsfilme in Zusammenarbeit mit dem BUND Bremen und dem LMTVet (Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz und Veterinärdienst) des Landes Bremen zu erstellen, die aufzeigen, dass die Nutzung von Mehrwegsystemen eine einfache und umweltfreundliche Alternative bietet und welche hygienischen Bedingungen es hierbei zu beachten gilt. Von der klaren Trennung von reinen und unreinen Behältnissen über die korrekte Übergabe und Rücknahme von Mehrwegbehältnissen bis hin zur gesonderten Ausgabe fassen die kurzen Filme alle wichtigen hygienischen Anforderungen übersichtlich und anschaulich zusammen.

Mehrweg statt Einweg in der Gastronomie: Poolsysteme und Hygiene
Am Beispiel des Gastronomiebetriebs El Mundo wird dabei die Nutzung von wiederverwendbarem Poolgeschirr als umweltfreundlicher Alternative im Außerhaus-Verkauf dargestellt.

Hygienische Verwendung von Mehrweggeschirr im Takeaway-Geschäft
Welche Besonderheiten es im Umgang mit mitgebrachten Mehrwegbehältnissen der Kundschaft im Imbissbereich zu berücksichtigen gibt, zeigt ein kurzer Clip in Emmis Suppenbar.

Mehrwegbehälter und Hygiene beim Einkauf
Was es zu bedenken gilt, wenn Kundinnen und Kunden auf dem Wochenmarkt eigene Behältnisse nutzen möchten, kann man dem Schulungsfilm vom Findorff Markt entnehmen.

Das Bündnis für Mehrweg lebt von engagierten Unternehmen und Betrieben, die sich aktiv beteiligen und ihrer Kundschaft umweltfreundliche Alternativen anbieten. Weitere Informationen für interessierte Unternehmen gibt es hier.