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Zuschuss für Investitionen in Abwärmevermeidung und –nutzung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz letztes Jahr die "Offensive Abwärmenutzung" gestartet. Mit dem Abwärmeprogramm fördert das Ministerium Investitionen in die Modernisierung, der Erweiterung oder den Neubau von Anlagen zur besseren Abwärmenutzung. Zum 1. September 2017 tritt die geänderte Förderrichtlinie (pdf, 175.3 KB) in Kraft. So können Unternehmen über das KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme erstmals einen direkten Zuschuss für ihre Investitionen in Abwärmevermeidung oder -nutzung erhalten.

Mit dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme fördert das BMWi technologieoffen Investitionen zur innerbetrieblichen Abwärmevermeidung und -nutzung. Dies umfasst insbesondere folgende Maßnahmen:

  • Prozessoptimierung und Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien
  • Dämmung von Anlagen
  • Rückführung von Abwärme in den Produktionsprozess
  • Verstromung von Abwärme

Das BMWi bezuschusst diese Investitionen mit bis zu 40 Prozent. Auch die effiziente Nutzung außerhalb des Unternehmens wird gefördert, insbesondere dann, wenn Unternehmen ihre Abwärme für Heizzwecke nutzbar machen. Die Förderung umfasst auch Verbindungsleitungen, die zur Einspeisung in Wärmenetze nötig sind.

Um die Förderung beantragen zu können, muss ein Abwärmekonzept von einem unabhängigen Energieberater erstellt und vorgelegt werden. Sofern Unternehmen über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem verfügen, kann das Konzept auch unternehmensintern erstellt werden. Die Erstellung des Abwärmekonzepts durch einen unabhängigen Energieberater wird ebenfalls mit bis zu 40 Prozent bezuschusst.

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