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Netzwerk setzt Maßstäbe: Partnerschaft wächst auf 2020 Mitglieder

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Ein Netzwerk mit Zukunft setzt Maßstäbe: Die Kampagnen und Aktivitäten der Bremer Umweltpartnerschaft genießen auch auf Bundesebene eine Vorbildfunktion und wurden am 4. Dezember von Geschäftsstellenleiter Martin Schulze auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag präsentiert. Damit wird einmal mehr deutlich, wie engagiert und weit über gesetzliche Vorgaben hinaus sich Unternehmen in Bremen und Bremerhaven für die Erreichung von Klimaschutzzielen und betrieblichen Umweltschutz einsetzen. Zudem wächst die „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“ auf nunmehr 202 Mitglieder.

Bürgermeisterin sowie Klimaschutz- und Umweltsenatorin Dr. Maike Schaefer begrüßte in einem persönlichen virtuellen Aufnahmegespräch die Firmen Transgourmet Deutschland, GREENBOX und Füllerei Findorff – Unverpacktladen: „Sie sind Wegweiser für andere, das ist toll und unterstützenswert. Firmen im Land Bremen haben Klimaschutz als eines der zentralen Themen unserer Zeit erkannt und sich die Senkung von CO2-Emissionen auf ihre Fahne geschrieben. Denn umweltorientiertes und sozialverantwortliches Handeln wird zunehmend öffentlich wahrgenommen und gewinnt tagtäglich an Bedeutung. Mit der Bremer Umweltpartnerschaft leisten wir einen guten Beitrag auf dem Weg Richtung Erreichung unserer Klimaschutzziele.“

In der lockeren Videokonferenz betonte Senatorin Schaefer, wie wichtig hierfür eine gute Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft sei. Sie bedauerte, dass in 2020 so wenige reale Netzwerktreffen möglich waren. Alle Beteiligten hoffen, sich in 2021 wieder persönlich begegnen zu können, denn vom gegenseitigen Austausch lebt auch dieses Netzwerk.

Die drei Neuen – anspruchsvolle Ziele in Sachen Umwelt und Klima

Foto der Urkundenübergabe
Bernd Leibenath, Gebietsverkaufsleiter Transgourmet, freut sich auf den Austausch mit anderen umweltengagierten Unternehmen in der Bremer Umweltpartnerschaft.

Die Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG möchte das nachhaltigste Unternehmen ihrer Branche sein. So gehört der Einsatz von ressourcenschonenden Baumaterialien wie recyceltem Beton zu Maßnahmen, die in Kombination mit einer optimalen Gebäudeisolierung, energiesparender Beleuchtung sowie durch den Einsatz erneuerbarer Energien – wie Photovoltaikanlagen oder Ökostrom – sowohl den Energieverbrauch wie auch Emissionen reduzieren. Ein Energiemanagement nach ISO 50001 ergänzt die vielfältigen Aktivitäten.

Foto der Urkundenübergabe
Nora Osler, Geschäftsführerin Füllerei Findorff, freut sich auf die Netzwerkarbeit in der Bremer Umweltpartnerschaft.

Der Unverpacktladen Füllerei Findorff lebt Nachhaltigkeit und Ökologie von A bis Z. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich aus regenerativen Quellen, der Bezug von Waren aus kontrolliert biologischer Erzeugung, aus Fairtrade-Produktion oder aus kleinen, möglichst regionalen Manufakturen. Der aktive Dialog zur Müll- und Plastikproblematik mit Kundschaft, Lieferunternehmen und Produktionsbetrieben sorgt vielerorts für ein höheres Bewusstsein. Bei der Einrichtung kamen Second-Hand-Mobiliar und regional gefertigte Einbauten zum Einsatz.

Bild der Urkundenübergabe
Jörg Ziegler, Geschäftsführer Greenbox, ist mit nachhaltigen Verpackungen und als klimaneutraler Betrieb Netzwerkmitglied geworden.

Die GREENBOX GmbH & Co. KG beansprucht hohe Standards in vielerlei Hinsicht und zieht bei der Herstellung ihrer Verpackungen nachwachsende Rohstoffe endlichen Ressourcen vor. Unvermeidbare CO2-Emissionen kompensiert der Betrieb, so dass das gesamte Sortiment klimaneutral angeboten werden kann. Ihr Engagement unterstreicht die Firma mit der Selbstverpflichtung, ihre Produkte ausschließlich unter sicheren und sozialen Arbeitsbedingungen zu fairen Löhnen und mit geregelten Arbeitszeiten herzustellen und ist deshalb auditiert durch die Business Social Compliance Initiative (BSCI).