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  • 2020-08-26 Der Klimafonds: Netzwerkmitglied abat jetzt klimaneutral

Der Klimafonds: Netzwerkmitglied abat jetzt klimaneutral

Mithilfe des Klimafonds können Unternehmen ab sofort ihre klimaschädlichen CO2-Emissionen vollständig kompensieren. Davon machte jüngst Global Player und Netzwerkmitglied abat AG Gebrauch und zahlte für den Kohlenstoffdioxidausstoß ihrer weltweiten Dienstreisen sowie für den Energieverbrauch am Hauptsitz in Bremen 40.000 Euro in den Klimafonds ein. Damit arbeitet der SAP-Dienstleister jetzt klimaneutral. Die Gelder kommen maßgeblich dem Klimaschutz hier vor Ort zugute, denn 80 Prozent der Fördermittel bekommen soziale und kulturelle Einrichtungen in Bremen und Bremerhaven, um Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Ein kleiner Teil der Einzahlung fließt in zertifizierte, weltweit angesiedelte Klimaschutzprojekte. Interessierte Vereine und Initiativen können jederzeit Förderung aus dem Klimafonds beantragen, um so die eigene CO2-Bilanz zu verbessern und ihre Energiekosten zu senken.

Foto der Urkundenübergabe
Dr. Maike Schaefer freut sich gemeinsam mit Martin Schulze und den abat Vorständen Gyde Wortmann und Hinrich Meisterknecht über den Beitrag der abat AG für den „Klimafonds“.

Für Bürgermeisterin sowie Klimaschutz- und Umweltsenatorin Dr. Maike Schaefer ist „Der Klimafonds“ eine Herzensangelegenheit. So ließ sie es sich nicht nehmen, das Klimaneutral-Zertifikat selbst an die abat-Vorstände Gyde Wortmann und Hinrich Meisterknecht zu überreichen. Senatorin Schaefer erklärt, dass sich der Klimafonds gerade in schwierigen Zeiten bewähre und sich Einzahlungen in jeglicher Hinsicht lohnen: „Angesichts des Corona-Virus ist eine große Unsicherheit spürbar, da viele Vereine, Verbände und Institutionen ums Überleben kämpfen. Unter solch angespannten Rahmenbedingungen stellt der Klimafonds eine wichtige Stütze dar, um trotz alledem die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren. Ich rufe alle sozialen und kulturellen Einrichtungen im Land Bremen auf, sich auf die bereitstehenden Fördergelder zu bewerben.“ Bei der abat AG ist betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz in der Nachhaltigkeitskultur des Unternehmens fest verankert. Deshalb schätzt sie am Klimafonds besonders, dass die eingezahlten Mittel lokalen Bremer Einrichtungen wie dem deutsch-chinesische Kindergarten Drachenkinder e.V. zur Verfügung stehen. Mit der finanziellen Unterstützung konnte der Kindergarten seine Beleuchtung auf umweltfreundliche LEDs umstellen. „Über den Bremer Klimafonds haben wir mit 1.600 Tonnen CO2 die gesamten klimaschädlichen Emissionen unserer Dienstreisen, den Energieverbrauch des Hauptsitzes sowie der verwendeten externen Rechenzentren aus dem Jahr 2018 kompensiert“, berichtet Hinrich Meisterknecht, Vorstand der abat AG. Die abat AG ist damit einer der ersten klimaneutralen SAP-Dienstleister Deutschlands. „Damit können wir sowohl unserer gesellschaftlichen Verantwortung als auch unserer regionalen Verbundenheit Rechnung tragen. Das zeigt sich insbesondere daran, dass auch unsere Belegschaft voll und ganz hinter der Maßnahme steht: Sie sucht aktiv nach Einrichtungen, die sich jetzt auf die Fördermittel bewerben können.“

Foto der Urkundenübergabe

Es lohnt sich für kulturelle und soziale Einrichtungen im Land Bremen, jetzt Gelder zu beantragen „Der Klimafonds beinhaltet dieses Jahr – Stand heute – Mittel in Höhe von mehr als 65.000 Euro“, erklärt Martin Schulze, Leiter der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen. „Damit können bis zu 80 Prozent der Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen übernommen werden“, führt er aus und macht darauf aufmerksam, wie niedrigschwellig die Beantragung der Gelder ist: „Wir beraten die Einrichtungen umfänglich und erstellen ein kostenloses Gutachten das aufzeigt, wo es Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt.“ Die Gutachten werden je zur Hälfte von der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen und der Klimaschutzagentur energiekonsens übernommen und dienen als Grundlage für die Vergabeentscheidung in den jährlichen Jurysitzungen.
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