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  • 2020-07-10 Von Lieferketten, klimafreundlicher Kühlung und Förderprogrammen

Von Lieferketten, klimafreundlicher Kühlung und Förderprogrammen

Logo der Partnerschaft Umwelt Unternehmen

Wie viele Unternehmen hat Corona auch die Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen vor nicht erwartbare Herausforderungen gestellt. Infoveranstaltungen, Netzwerktreffen und persönliche Kontakte mussten virtuell stattfinden. So wurde der diesjährige Jahresempfang zum ersten Mal digital durchgeführt, Infoveranstaltungen und kleinere Thementreffen wurden als Webinare und Webmeetings konzipiert. Dank der Digitalisierung war dies kein Problem. Und vor allem die kurzen, prägnaten Formate fanden großen Zuspruch. Zwar können virtuelle Meetings keine persönlichen Treffen ersetzen, sie bieten jedoch eine gute Alternative und zeitlich gesehen viele Vorteile. Auch nach dem Sommer gibt es spannende Veranstaltungen, auf die wir heute schon hinweisen möchten:

Foto eines Kalenders

Neben einem Jubiläum, dass es im Winter zu feiern gibt, findet im Herbst in Kooperation mit der Handelskammer Bremen und dem EZ-Scout der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit eine Veranstaltung zum Thema „Klimarisiken in der Lieferkette“ statt. Zusammen mit Expertinnen und Experten der Wirtschaft, der Versicherungswirtschaft sowie des Umweltbundesamtes werden die Fragen diskutiert, wie Unternehmen mit vom Klimawandel bedingten Herausforderungen in der Lieferkette umgehen und welche Maßnahmen in diesem Zusammenhang ergriffen werden können.

Beispiele aus der Praxis gibt es bei der Veranstaltung „Klimafreundliche Kühlung von Lebensmitteln“ der Bremer Energie-Konsens GmbH. Denn anhand unterschiedlicher Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich der Lebensmittelkühlung wird gezeigt, welche Kosten-, Energie und CO2-Einsparungen durch eine Erneuerung bzw. Optimierung von Kälteanlagen erzielt werden können. In der Veranstaltung wird dargestellt, welche Förderungen für Maßnahmen genutzt werden können und was aus technisch und energetischer Sicht grundsätzlich zu beachten ist.

Zudem wird es eine Infoveranstaltung zum Förderprogramm „PFAU“ (Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken) geben, in der wichtige Hinweise und Hilfestellungen zur Antragstellung vermittelt werden. Ziele des Förderprogramms sind die Entwicklung, Anwendung und Verbreitung von Umweltinnovationen, die direkt oder indirekt zu positiven Auswirkungen auf die Umwelt führen. Dabei sollen unter anderem der sparsame Einsatz von Materialien und Energie, die Vermeidung bzw. Verminderung von Emissionen, Abfall und Abwasser sowie die Voraussetzungen für den Einsatz produktionsintegrierter Umweltschutztechniken geschaffen werden. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.