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  • 2018-08-24 Hochschule Bremen startet Cluster-Projekt mit PUU-Mitglied GreenBoats

Hochschule Bremen startet Cluster-Projekt mit PUU-Mitglied GreenBoats

Das Boot GreenBente ist aus Flachs, Kork und sogenannten grünen Epoxidharzen auf Leinölbasis gebaut., jpg, 60.4 KB
Das Boot GreenBente ist aus Flachs, Kork und sogenannten grünen Epoxidharzen auf Leinölbasis gebaut. Foto © Sven Jürgensen

Das in diesem Sommer gestartete Cluster-Projekt "Ökobilanzierung innovativer, biobasierter Verbundwerkstoffe im Bootsbau" soll die Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe von Professor Dr.-Ing. Jörg Müssig am Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen (HSB) mit dem Bremer Unternehmen GreenBoats stärken. PUU-Mitglied GreenBoats hat mit seinen innovativen Produkten aus biobasierten Werkstoffen, wie zum Beispiel der Segelyacht "GreenBente", Stand‐Up‐paddle‐boards oder kleineren Segel‐ und Motorbooten, bereits öffentliche Aufmerksamkeit erreicht und Preise wie den Bremer Umweltpreis und den Biocomposites Award 2017 gewonnen.

Im Rahmen des Projektes erhält GreenBoats Einblicke in werkstoffwissenschaftliche Fragestellungen, um die Potentiale für die eigenen Werkstoffe besser einschätzen zu können. Für Katharina Albrecht, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe tätig ist, stellt das Projekt eine klassische Win-Win-Situation dar: "Prozesse in der Verarbeitung sollen weiter optimiert werden, um diese noch nachhaltiger zu machen. Seitens der HSB können tiefere Einblicke in die Verarbeitungsprozesse biobasierter Werkstoffe gewonnen werden."

Möglichkeiten zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe als Ersatz der üblichen Glasfaserverstärkten Kunststoffe gibt es viele. "Unsere Erfahrung mit der GreenBente zeigt, dass innovative biobasierte Werkstoffe ein großes Potential im Bereich des Wassersports aufweisen", sagt Bootsbauer und Inhaber von GreenBoats Friedrich Deimann. Professor Jörg Müssig ergänzt: "Die Zusammenarbeit mit GreenBoats ist für unsere Forschung an der HSB überaus spannend. Wir erhoffen uns durch die Zusammenarbeit, die Zukunft des Wassersports im Sinne der Nachhaltigkeit positiv beeinflussen zu können."