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R. König Baugeschäft: Umweltbewusst auf der Baustelle

Ralph König mit einem Sack Beton, jpg, 56.6 KB

Als Ralph König vor einigen Jahren gemeinsam von der Handwerkskammer Bremen und dem RKW Bremen auf eine mögliche Zertifizierung im Umweltbereich angesprochen wurde, war das Thema für ihn nicht neu. Gemeinsam mit seinem Team recycelt der Bauunternehmer weiterverwendbare Materialien, entscheidet sich im Büro für Umweltschutz-Papier und legt großen Wert auf die konsequente Trennung von Baustoffen. Auch auf der Baustelle, wo die Kollegen von den anderen Unternehmen schon mal etwas sparsam gucken. „Das ist ja in unserer Branche nicht so weit verbreitet“, weiß König, „aber es macht Sinn – für die Umwelt und fürs Geld, weil wir viel weniger Entsorgungskosten bezahlen.“
2012 wurde das Ralph König Baugeschäft zu einem der ersten vom Umweltsenator als „Klimaschutzbetrieb CO2-20“ ausgezeichneten Bauunternehmen. Denn auf seinem Dach betreibt König eine Photovoltaikanlage, die 13.636 kWh Strom pro Jahr produziert und damit eine erhebliche Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes erreicht. Schon bei der Errichtung des eigenen Betriebsstandortes hat König auf Energieeffizienz geachtet und z.B. von Anfang an einen zentralen Elektro-Ausschalter für die gesamte Betriebsstätte eingebaut. Nach Feierabend werden alle Verbrauchsgeräte vom Stromnetz getrennt. Ein vorbildliches Verhalten, insbesondere in einer Branche, in der in Sachen Umweltbewusstsein noch viel Potenzial steckt.
„Wenn ich jetzt noch eine Regenwasser-Auffanganlage aufstelle, habe ich alles gemacht, was geht. Viel ist es nicht, aber was wir tun können, wollen wir tun“, sagt Ralph König, „es ist doch vernünftig, auf die Umwelt zu achten, anstatt seinen Dreck überall rumliegen zu lassen.“

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