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Anheuser-Busch InBev: Wassersparen in der Produktion

Mitarbeiter der Firma vor einem Rohr und Wassertank, jpg, 75.7 KB

Bei der Anheuser-Busch InBev Deutschland GmbH & Co.KG kann jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter im Rahmen des betrieblichen Vorschlagwesens Ideen einreichen, die in der täglichen Arbeit Energie sparen und die Umwelt schützen. Wird ein Vorschlag umgesetzt, bekommen die Einreichenden eine Beteiligung an der finanziellen Einsparung. Lässt sich die Verbesserung nicht geldwert ausdrücken, kommt die Anerkennung in Form eines Sachpreises.

Die AB InBev-Mitarbeiter Gunnar Zinke und Holger Kohlhoff entwickelten beispielsweise zwei Verfahren, mit denen die Brauerei fast 130.000 Kubikmeter Wasser jährlich spart – das ist etwa so viel, wie eine Kleinstadt braucht. Für sie ist Verantwortung für Umweltschutz und Ressourcenschonung genauso selbstverständlich wie auch die konsequente Umsetzung. Braumeister Holger Kohlhoff veränderte gemeinsam mit seinen Kollegen die Reinigung der 74 Gär- und Lagertanks des Brauereistandortes Bremen. Neue Spritzköpfe erhöhten die Effizienz so sehr, dass der Wasserbedarf jährlich um 20.000 Kubikmeter gesunken ist. Zum Vergleich: Ein vierköpfiger Haushalt braucht pro Jahr etwa 100 Kubikmeter.

Noch mehr spart Gunnar Zinke, der am Standort für die Maschinen- und Anlagetechnik verantwortlich ist. Der Ingenieur entwickelte ein Verfahren, das den enormen Wasserbedarf in der Export-Abfüllanlage deutlich reduziert. Ersparnis: 108.000 Kubikmeter pro Jahr. „Meine Grundeinstellung ist, dass ich so viele Ressourcen sparen will wie möglich – auch im Privaten, aber da sind die Prozesse nicht sehr stark beeinflussbar. Hier finden wir jeden Tag etwas, wo man sparen kann – und dann tun wir es“, so Zinke. Die Vorschläge der beiden wurden mittlerweile weltweit von anderen Brauereien bei Anheuser-Busch InBev adaptiert.

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