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  • 2020-07-08 Im Fokus: „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“

Im Fokus: „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“

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Lockdown, Nachfrage- und Angebotseinbrüche, Lieferengpässe – wie wichtig eine funktionierende Lieferkette ist, hat sich in der Corona-Krise einmal mehr gezeigt. Doch neben Warenverfügbarkeit und stabilen Lieferbeziehungen spielt auch das Thema Menschenrechte eine entscheidende Rolle in der Lieferkette eines Unternehmens. Mit dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) fordert die Bundesregierung Unternehmen dazu auf, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen und so die Globalisierung mit Blick auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sozial zu gestalten. Zudem wurde ein Gesetzesentwurf für die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in Lieferketten in Europa für das Jahr 2021 angekündigt.

Um diesen Forderungen strategisch zu begegnen, entwickelt das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. den Zertifikatslehrgang „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement in Anlehnung an den NAP(pdf, 851.2 KB) mit angestrebtem Abschlusstest durch die IHK Bremen. In einer ersten Kooperationsveranstaltung der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen, des Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e.V. (BeN) und RENN.nord wurde interessierten Unternehmen ein erster Einblick in den NAP und den geplanten Lehrgang gegeben und die Möglichkeiten und Vorteile des Mitwirkens als Unternehmenspartner aufgezeigt. Denn um den Lehrgang möglichst nah an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten zu können, werden für dessen Entwicklung weiterhin Unternehmenspartner gesucht, die ihre Expertise und Erfahrung einbringen und sich mit anderen Unternehmen zu dieser Thematik austauschen wollen.

Informationen und Kontakt: Kilia Drossert (BeN), kilia.drossart@ben-bremen.de, Tel. 0421 – 695 314 53