Sie sind hier:
  • Unternehmen
  • 2020-07-03 Ausgezeichneter Einsatz: BSAG und ROTEK schaffen Raum für Pflanzen und Tiere

Ausgezeichneter Einsatz: BSAG und ROTEK schaffen Raum für Pflanzen und Tiere

Logo Biologische Vielfalt

Bei Bremens ÖPNV-Dienstleister BSAG und Motorenhersteller ROTEK aus Bremerhaven hat sich auf den Firmengeländen viel getan: Die beiden Netzwerkmitglieder konnten durch verschiedenste Maßnahmen wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle verlieh der BUND Bremen für dieses vorbildliche Engagement nun die Auszeichnung „Orte der biologischen Vielfalt“. Eine Expertin des BUND hatte gemeinsam mit Torsten Stadler, der die Kampagne „Orte der biologischen Vielfalt“ bei der Geschäftsstelle betreut, Gebäude und Firmengrundstücke unter die Lupe genommen und ihre Empfehlungen ausgesprochen.

Foto eines Bienenstocks

So wachsen dieses Jahr bei ROTEK beispielsweise Blumen und Gräser auf den Freiflächen und drei Apfelbäume bieten der Belegschaft künftig während der Erntezeit den gesunden Snack für zwischendurch. Bei der BSAG Bremen wurden unter anderem aus den Rasenflächen eine artenreiche Wildblumenwiese, die gemeinsam mit den neu angelegten Wildstaudenbeeten die Nahrungsbedingungen für Insekten, Bienen und Vögel verbessern. „Die Entwicklungsvorschläge des BUND-Expertenteams lohnen sich für die Unternehmen und natürlich für die Natur“, berichtet Torsten Stadler aus Erfahrung. „Zwölf bebilderte ‚Handlungsempfehlungen biologische Vielfalt‘ stellen wir zudem auf unserer Website zur Information für interessierte Betriebe bereit.“

Foto der Urkundenübergabe

Dr. Maike Schaefer gratulierte BSAG-Vorstand Hajo Müller zur gelungenen Umgestaltung des Firmengeländes: „Der Schutz von Umwelt und Natur ist angesichts der Herausforderungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sehr wichtig. Hier sehen wir ein gutes Beispiel, wie auch in einem gewerblichen Umfeld die städtischen Ökosysteme hervorragend unterstützt werden können. Das zeichnen wir sehr gerne aus und wünschen uns viele weitere Firmen, die auch zu ‚Orten der biologischen Vielfalt‘ werden möchten.“

Foto der Urkundenübergabe

Hajo Müller begrüßt die Aktivitäten, die das BSAG-Team um Lars Jensen in Angriff genommen hat: „Das Fortbestehen der Tier- und Pflanzenwelt zu unterstützen ist unserer Belegschaft eine Herzensangelegenheit. Es liegt schließlich in der Verantwortung jedes einzelnen, einen Beitrag dazu zu leisten, da möchten wir als Bremer Straßenbahn AG voran gehen und ein Zeichen setzen. Unsere neu angelegten Außenanlagen am Firmenhauptsitz sollen erst der Anfang sein. Aus diesem Pilotprojekt sammeln wir jetzt Erfahrungen, um dann künftig auch an anderen Standorten und geeigneten Punkten im Straßenbahnnetz weitere Maßnahmen umzusetzen.“

Foto mit drei Personen auf dem Firmengelände

Derzeit wird bei ROTEK noch kräftig gebuddelt und die letzten Sträucher werden gepflanzt. Für Rolf Treusch, Geschäftsführer von ROTEK, ist der Einsatz für mehr Biodiversität im gewerblichen Umfeld eine Selbstverständlichkeit, denn der Schutz von Umwelt und Natur ist per se in der Firmenphilosophie festgeschrieben. „Wir haben bereits Bienenstöcke auf unserem Hallendach, so ist es nur folgerichtig, auf dem gesamten Firmengelände Lebens- und Rückzugsorte für Vögel, Insekten und Kleintiere einzurichten. Damit stellen wir uns auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung für Mensch und Umwelt“, so der Geschäftsführer anlässlich der Übergabe der Auszeichnung „Orte der biologischen Vielfalt“ durch Christine Cramm, Vorsitzende des BUND Landesverbands Bremen. „Wir gratulieren ROTEK zum vorbildlichen ökologischen Engagement und zeichnen sie gerne als ‚Orte der biologischen Vielfalt‘ aus! Gerade in Gewerbegebieten wie diesem gibt es ein großes Potenzial zur Verbesserung der ökologischen Vielfalt an. Durch Entsiegelung von Flächen und insektenfreundliche Bepflanzung kann viel für eine intakte Natur erreicht werden. Insbesondere urbanes Grün ist notwendig und von zentraler Bedeutung, wenn es um nachhaltige Stadtentwicklung und den Erhalt der Artenvielfalt geht“, erläutert Christine Cramm.