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Austausch nach Bremer Vorbild

Logo der Partnerschaft Umwelt Unternehmen

Wie funktioniert Umweltschutz in anderen Unternehmen? Diese Frage stellten sich vier Mitglieder der "Partnerschaft Umwelt Unternehmen" im Rahmen des Angebots "Umweltperspektiven", das im Jahr 2017 während der Aktionswochen "Wir sind aktiv im Klimaschutz" initiiert wurde. Denn hier konnte man Betriebe anderer Netzwerkpartner besichtigen und in den Austausch treten. Das funktionierte so gut, dass sich thyssenkrupp, Hansa-Flex, Atlas Elektronik und Deutsche See – Unternehmen aus völlig unterschiedlichen Branchen – dazu entschieden, aus dem einmaligen Kontakt einen kontinuierlichen Austausch zu machen. So treffen sich die Unternehmen zwei Mal im Jahr, je nach Bedarf auch öfter, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen und zu klima- und umweltrelevanten Themen zu arbeiten.

Foto der Arbeitsgruppe in Bremen
Sie gehen mit gutem Beispiel voran: Philipp Stahlke, Christian Herm und Knud Vormschlag tauschen sich regelmäßig zu umwelt- und klimarelevanten Themen aus.

"Der Wissenstransfer, der bei diesen Treffen entsteht, ist ein absoluter Mehrwert für uns und die anderen teilnehmenden Unternehmen. Wir tauschen uns nicht nur aus, sondern erarbeiten auch zusammen relevante Inhalte, die auch mal ins Detail gehen. Meine Erfahrungen mit diesem Format haben gezeigt, dass es sich lohnt, diese Art des Austauschs auch in andere Netzwerke zu tragen", erklärt Christian Herm von Hansa-Flex, unter dessen Leitung nach dem Bremer Vorbild nun auch in der Umweltallianz Sachsen-Anhalt ein Arbeitskreis initiiert wurde. Hier eröffnete jüngst Umweltstaatssekretär Klaus Rehda die Kick-Off-Veranstaltung und begrüßte die beteiligten Unternehmen. Ziel des Arbeitskreises in Sachsen-Anhalt ist es, sich kennen zu lernen und über Erfahrungen zu Umwelt- und Energiethemen zu berichten. Der Arbeitskreis soll Vorbild für die Initiierung weiterer regionaler Netzwerke sein, denn das Format stößt auch hier auf große Resonanz.