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  • 2017-10-26 Bremen lud ein – zum bundesweiten Netzwerktreffen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaften

Bremen lud ein – zum bundesweiten Netzwerktreffen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaften

Auf Einladung des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr kamen Vertreterinnen und Vertreter der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaften aus 8 Bundesländern am 25. September für drei Tage in Bremen zusammen. Im Vordergrund des Programms stand der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden.

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Aus 8 Bundesländern kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaften nach Bremen.

Am ersten Tag widmeten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerschaften zunächst zurückliegenden Entwicklungen, bevor sie die jeweiligen Zukunftsperspektiven thematisierten. Schnell wurde deutlich, dass sich die Partnerschaften kontinuierlich weiterentwickeln und stets neue Themen aufgreifen. Nicht zuletzt verändern sich auch die organisatorischen Rahmenbedingungen, auf die die Netzwerke flexibel reagieren müssen. Den Abschluss des ersten Tages bildete die Vorstellung des Projekts des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien" (RENN) aus Niedersachsen. Das Ziel, Akteure und Initiativen für eine Nachhaltige Entwicklung zu vernetzen, zum Erfahrungsaustausch einzuladen und Impulse für einen gesellschaftlichen Wandel zu geben, war nicht nur in diesem Vortrag präsent.

Der Schwerpunkt des zweiten Tages lag auf der Agenda 2030, den damit verbundenen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und ihre Bedeutung für Unternehmen. Nach einer kurzen Einführung ging es vor allem um die Frage, was die Umweltpartnerschaften zur Agenda 2030 beitragen können. In Kleingruppen bewerteten die Teilnehmenden die Relevanz der Ziele für Ihre Partnerschaft und stellten vor allem vier der 17 Ziele heraus: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Infrastruktur, Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster und Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Bedeutung der SDG’s griff auch Tim Juraschek, Leiter CSR Management der SV Werder Bremen GmbH & Co KG, bei seinem Vortrag beim SV Werder Bremen auf, nachdem er die Ausrichtung des Vereins auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung erläuterte. Das Abendprogramm war mit der Verleihung des Bremer Umweltpreises im GOP Theater ein weiteres Highlight.

Der letzte Tag begann mit einem Vortrag aus dem Bayrischen Staatsministerium, in dem der Gruppe die Kommunikationsstrategien des "Umweltpaktes Bayern" und die Arbeit der Umwelt- und Nachhaltigkeitspartnerschaft im Bundesland Bayern näher gebracht wurde. Hier spielt vor allem eine partnerschaftliche und freiwillige Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung eine Rolle. Zum Abschluss ihres Treffens verständigten sich die Partnerschaften die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.