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  • 2017-06-07 PUU-Mitglied sagt Einwegbechern den Kampf an

PUU-Mitglied sagt Einwegbechern den Kampf an

Umweltsenator Joachim Lohse und Harm van Esterik, AB InBev Deutschland-Chef, bei der Einführung des Mehrwegbechers für die Belegschaft der Brauerei., jpg, 42.4 KB
Umweltsenator Joachim Lohse (rechts) und Harm van Esterik, AB InBev Deutschland-Chef, bei der Einführung des Mehrwegbechers für die Belegschaft der Brauerei. ©AB InBev

Auf dem Weg zur Arbeit einen Coffee-to-go. Im Büro den Kaffee aus dem Pappbecher oder auf der Fahrt zum Kunden schnell noch einen Kaffee an der Tankstelle. Die "Lebensdauer" dieser Becher beträgt statistisch gerade einmal 15 Minuten und ihre Entsorgung ist höchst problematisch. Alleine an den vier Standorten in Deutschland verbrauchen die Mitarbeiter des weltgrößten Brauereiunternehmens Anheuser-Busch InBev rund 12.000 Einwegkaffeebecher im Monat. Die Becher, die die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Außendienst unterwegs "to-go" bestellen, noch nicht mit eingerechnet. Zum diesjährigen Weltumwelttag will das Unternehmen, das seit Juli 2003 PUU-Mitglied ist, hier ein Zeichen setzen und stattet jeden der knapp 2.700 Mitarbeiter mit einem Mehrwegbecher aus, um die Zahl der verbrauchten Einwegbecher zukünftig deutlich zu reduzieren.

"Wasser, Hopfen, Getreide und Hefe: Unser Bier ist zu 100 Prozent ein natürliches Getränk. Wenn wir als Brauer unsere natürlichen Ressourcen nicht schonen und sorgsam mit unserer Umwelt umgehen, verlieren wir auf Dauer die Grundlage für unsere Rohstoffe. Mit unserem 'Better World'-Programm haben wir uns eine saubere Umwelt und ressourcenschonende Produktion auf die Fahnen geschrieben und sind hier führend in der Branche, was den Verbrauch von Wasser oder Energie betrifft. Oft sind es aber auch die simplen Dinge, die einen Unterschied machen können", erklärt Deutschland-Chef Harm van Esterik die Idee.

Bremens Umweltsenator und Förderer des Netzwerks Umwelt Unternehmen Dr. Joachim Lohse begrüßt die Initiative und war beim Start der Aktion gerne Pate: "Die Braubranche hat eine vorbildliche Quote, was das Mehrwegsystem betrifft. Über 80 Prozent des Bieres in Deutschland wird in Glas-Mehrwegflaschen verkauft. Es freut mich, dass gerade ein Unternehmen dieser Branche auch bei Heißgetränken wie Kaffee oder Tee in den eigenen Reihen sensibilisiert. Denn Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden sind zentrale Themen beim Umweltschutz. Deswegen ist diese Aktion ein richtiges Zeichen, das nachahmenswert ist."