Sie sind hier:
  • Unternehmen
  • 2017-05-12 PUU-Mitglieder nutzen "grünen" Strom vom eigenen Dach

PUU-Mitglieder nutzen "grünen" Strom vom eigenen Dach

Vom Baugeschäft über Fischverarbeitung und Hotel bis hin zu Schaltertechnologie oder Zahntechnik: So unterschiedlich diese Branchen auch sind, viele unserer PUU-Mitglieder nutzen zur Energieversorgung ihrer Firmengebäude die schier unendliche Kraft der Sonne. Ihr Ziel: Ressourcen schonen, emissionsfreien, sauberen Strom selbst produzieren und Energiekosten senken.

Die Albright Deutschland GmbH wird jetzt in Sachen Solardach mit gutem Beispiel vorangehen: "Ressourcenschonung wird bei uns in allen betrieblichen Bereichen groß geschrieben", erklärt Geschäftsführer Uwe Gernhold, "da liegt es auf der Hand, unser Firmengebäude zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage zu bestücken." Die Vorurteile, Sonnenstrom sei unwirtschaftlich, räumt er anlässlich einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen, dem BUND Bremen und der Bremer Aufbau-Bank aus dem Weg. Bei einem Rundgang durch das Niedrigenergiegebäude in Holzständerwerk-Bauweise erläutert er, welche weiteren vorbildlichen CO2-mindernden Maßnahmen von Albright bereits umgesetzt sind.

Fuhrparkleiter Jürgen Steenbock an Elektro-Tankstelle, jpg, 44.9 KB
Bei Feldmann Zahntechnik in Bremen betankt Fuhrparkleiter Jürgen Steenbock die Elektro-Autos mit Strom vom eigenen Firmendach. © Feldmann

Inwieweit eine Solaranlage sich neben den Vorteilen für Umwelt und Klima finanziell lohnt, hängt auch davon ab, wie viel Sonnenstrom letztlich von der Firma selbst genutzt werden kann. Je höher der Eigenverbrauch an Solarstrom, desto rentabler die Investition. Das weiß auch Joachim Feldmann, Inhaber der Feldmann Zahntechnik GmbH und Mitglied der Bremer Umweltpartnerschaft seit 2006. Als Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energie hat er schon vor Jahren eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seiner Bremer Betriebsstätte installieren lassen, mit der er auch eine eigene Elektro-Tankstelle betreibt. So ist Feldmann mit seinen Elektro-Firmenwagen sowohl Energie und Kosten sparend wie auch emissionsarm unterwegs. Die E-Zapfsäule soll künftig auch anderen Autofahrern Strom liefern.