Die vier Sieger des Bremer Umweltpreises 2005:
1. Preis: 15.000 Euro
Licht, Luft und Farbstoff sind die Elemente, mit denen die prosys° GmbH den Umweltpreis gewonnen hat. Mit einem einfachen und mittlerweile von der EU patentierten Fotokatalyse-Verfahren werden Umwelt gefährdende Stoffe wie Phenole, chlor- und metallorganische Verbindungen wie TBT oder Sulfid in belastetem Wasser abgebaut. Die Jury entschied sich für diese sehr interessante und innovative biotechnologische Lösung für die Entsorgung umweltschädlicher Stoffe, da sie eine ganz neue Qualität bei der Reinigung spezifischer Abwässer darstellt.
2. Preis: 10.000 Euro
30 Prozent Wasserersparnis und der Einsatz von rein ökologischen Pflegeprodukten: der ganzheitliche Ansatz des Friseurbetriebs Lipp +Langeworth, Wirtschaftlichkeit, Professionalität, und Ökologie unter einen Hut zu bringen, überzeugte die Jury. Friseurbetriebe seien ein Marktplatz für Gespräche und Informationsweitergabe. Hier entsteht durch die Vorführung eines qualitativ hochwertigen Arbeitsprozesses – Einsatz ökologischer Produkte in Verbindung mit Wassersparmaßnahmen – eine nachhaltige Überzeugungskraft, die einfach vorbildlich ist, heißt es in der Begründung.
Sonderpreis Energie: 2 x 7.500 Euro
Mit der Lichtwellen-Sensortechnik FIBRADAPT überzeugte die WindForce GmbH die Juroren. Damit Windenergieanlagen optimal genutzt werden können, misst FIBRADAPT die Belastung der Rotorblätter, die Anlagenstehen weniger still und müssen weniger gewartet werden. Die Jury bewertet dieses als eine innovative Technik, die es ermöglicht, die eingesetzten Materialien optimal bis an die Belastungsgrenze zu nutzen. Dies sei sehr wichtig, weil für die notwendige Umsteuerung der Energiewirtschaft in Richtung erneuerbare Energien gezeigt werden muss, dass sich die Energieerzeugung aus Windkraft zukünftig auch ohne Subventionen rechnen wird.
Die Rohm and Haas Deutschland GmbH gehört mit ihrer Lösemittelrückgewinnungsanlage „LÖRG“ zu den Siegern des Bremer Umweltpreises 2005. Diese vermeidet eine energieintensive und emissionsreiche Nachverbrennung mit Heizöl und trägt somit erheblich zur Klima- und Umweltentlastung bei. Die Jury hob hier besonders den produktionsintegrierten Ansatz hervor, womit Energieverbräuche vermindert und vorgegebene Grenzwerte deutlich unterschritten werden.
Link auf die Seiten der Bremer Energiekonsens GmbH!
