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Bremer Umweltpreis 2003

 

Im Oktober 2003 wurde, im feierlichen Rahmen des First Tuesday, ausgerichtet von i2b, der erste Bremer Umweltpreis im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven verliehen.

Nachdem die Experten aus den insgesamt 29 Bewerbungen um den Preis die 7 Finalisten in die Endrunde geschickt haben, lag es an der Jury, unter Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden des Rates für Nachhaltige Entwicklung Dr. Volker Hauff, den Gewinner zu ermitteln.

Die Finalisten

Pressemitteilung zu den Finalisten des Bremer Umweltpreises. 23.09.03
  • Förderwerk Bremerhaven GmbH mit dem Projekt Gelb,Grün, Blau statt Grau
  • G. Theodor Freese GmbH mit dem Projekt Trockeneisreinigung +elektrostat. Spritzen
  • KÜSI-Konsortium mit dem Projekt KÜSI
  • Mühlhan Bremen GmbH mit dem Projekt µ-jet Strahlverfahren
  • ProNARO Bremen e.V. mit dem Projekt ProNARO
  • R. Becker Rohstoffe Recycling GmbH mit dem Projekt Passivhaus
  • Time-Foto-Service Handelsgesellschaft mbH mit dem Projekt ECOJET
 
Preisverleihung 2003Preisverleihung 2003Smart

Preisträger des ersten Bremer Umweltpreises ist.....

 

die G. Theodor Freese GmbH. Herr Walter Heck nahm im Namen des Unternehmens den Umweltpreis entgegen.

Der Preis selbst, bestehend aus 25.000 Euro und einem weiß-schwarzen smart, wurde von den Sponsoren, dem Geschäftsführer der Bremer Aufbau-Bank GmbH, Johann Färber, und dem Geschäftsführer des smart Centers Bremen, Thomas Werner, gemeinsam mit Jens Eckhoff übergeben. Der Umbau des smart zum ersten ausschließlich erdgasbetriebenen Zweisitzer im smart Center Bremen wurde durch das besondere Engagement der swb Enordia ermöglicht. Als weitere Überraschung fand sich im Handschuhfach des smart ein von der BSAG gesponsertes Jahresabo für den öffentlichen Personennahverkehr.

In einer äußerst knappen Entscheidung setzte sich die G. Theodor Freese GmbH mit überzeugenden Innovationen im Bereich der Untergrundvorbereitung und Beschichtungstechnik im Schiffsneubau gegen die anderen sechs Finalisten durch. Statt herkömmlicher Verfahren wie Sandstrahlen oder Schleifen wird hier Trockeneis verwendet, um den Untergrund von Schiffen für die Lackierung vorzubereiten, so dass die Entstehung von Strahlgut und so auch dessen Entsorgung vermieden werden können. Die Staubemission in der Schiffsbauhalle konnte um 80% reduziert werden, was zu einer erheblichen Arbeitsplatzverbesserung führt. Durch die Einführung des elektro-statischen Farbspritzens können außerdem bei der anschließenden Lackierung Farbverunreinigungen sowie ein erhöhter Verbrauch von Farben und Lösemitteln verhindert werden. Beide Maßnahmen zeugen von unternehmerischer Weitsicht und Umweltverantwortung.
Allen Finalisten ist gemein, dass sie mit ihren innovatioven Ideen die Umwelt und den Umweltschutz zum eigentlichen Gewinner gemacht haben.