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Abwasserbehandlung mit Licht, Luft und Farbstoff (prosys GmbH)

Kurzbeschreibung der Bewerber

Film-Clip zum Projekt 3 MB

Bei diesem Umweltprojekt handelt es sich um die Entwicklung eines katalytisch-fotochemischen Oxidationverfahrens für die Behandlung und den Abbau wassergefährdender Stoffe, wie bspw. Phenole, PAK und TBT. Der zum Einsatz gelangende Fotokatalysator wird dabei direkt mit dem zu behandelnden Abwasser unter Einsatz von Luftsauerstoff und Licht in einem von der prosys° GmbH für diese Anwendung entwickelten Schlaufenreaktor homogen vermischt. Die Schadstoffe werden dabei ohne den Zusatz von Chemikalien augenblicklich oxidiert und die vorhandenen Konzentrationen von Phenolen, Cyaniden, PAK, TBT und CSB unter die geforderten Indirekteinleitergrenzwerte reduziert.

Seit dem Frühjahr 2005 steht dieses Verfahren unter dem Schutz eines EU-Patentes.

Bei dem hier vorgestellten katalytisch-fotochemischen Oxidationverfahren können wasser- und umweltgefährdende Stoffe wie bspw. Phenole, chlor- und metallorganische Verbindungen wie TBT und PAK als auch Sulfid und CSB behandelt werden, um das zu behandelnde Abwasser in einem geschlossenen Kreislauf der Wiederverwendung zuzuführen.
Gegenüber bislang in diesen Bereichen zum Einsatz gelangende Behandlungsverfahren besticht die Fotokatalyse durch ihren einfachen Funktionsaufbau, den direkten Abbau der Schadstoffe im Reaktor (gegenüber der Umlagerung von Schadstoffen an Aktivkohle oder Filter bei herkömmlichen Verfahren) sowie die Vermeidung des Einsatzes von Chemikalien.

Dr. Ralf Guder, Geschäftsführer: "Wasser reinigen mit Luft, Licht und unserem Farbstoff - ohne chemische Zusatzstoffe!"